Bild: Thomas Rebel
Musikzug
Das Peter-und-Paul-Fest entwickelte sich in der Nachkriegszeit zum größten Fest in Bretten. Immer mehr Gruppen beteiligten sich daran. Der Große Zapfenstreich wurde bis 1956 von auswärtigen Bürgerwehren unter Beteiligung von Fanfarenbläsern des Fanfarenzuges Bretten aufgeführt. 1957 wagten sich erstmals der Spielmannszug der Bürgerwehr, die Stadtkapelle Bretten und die Fanfarenbläser des Fanfarenzuges Bretten an die Aufführung dieses militärischen Zeremoniells und hatten damit großen Erfolg beim Brettener Fest.
Bei der 900-Jahrfeier 1971 in Bauschlott hatten der damalige 1. Vorsitzende des MV/Stadtkapelle Bretten Werner Sailer und Albert Leonhardt, Tambourmajor des Brettener Spielmannszuges, die Idee, einen Musikzug zu gründen. Unterstützt vom Kommandanten der Bürgerwehr Bretten Berthold Ehrmann und mit Zustimmung der Vereinigung Alt-Brettheim unter Stadtvogt Fritz Beyle konnte dieses Vorhaben im Jahre 1972 erfolgreich umgesetzt und die Stadtkapelle mit der historischen Bürgerwehruniform ausgestattet werden. Beim Peter-und-Paul-Fest 1972 präsentierte sich der neugegründete Musikzug der Bürgerwehr Bretten auf dem Brettener Marktplatz bei der Aufführung des Großen Zapfenstreiches erstmals in historischer Uniform.
Auf der Basis einer guten Zusammenarbeit der im Musikzug integrierten selbständigen Vereine wurde von den musikalischen Leitern die Qualität der Formation stetig verbessert. Einladungen an den Musikzug zu Stadtjubiläen oder zu Bürgerwehrveranstaltungen, wie z. B. die Landestreffen der baden-württembergischen Landesverbände im süddeutschen Raum, sind Belege für das hohe musikalische Niveau des Musikzuges.

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