Spielmannszug
Im Oktober 1953 gründete der spätere Ehrenkommandant Rudolf Heß gemeinsam mit dem stellvertretenden Kommandanten Hermann Möst und acht weiteren jungen Brettener Burschen den Spielmannszug der Bürgerwehr Bretten, um der Bürgerwehr eine Musikabteilung zur Seite zu stellen und es damit anderen Garden und Wehren im Lande gleichzutun.
In den Folgejahren wuchs die Mannschaft stetig an und erreichte 1972 mit 48 Aktiven ihren Höchststand. Seit 1961 beteiligt sich der Spielmannszug regelmäßig an Wertungs- bzw. Kritikspielen für Spielmannszüge der Bürgerwehren, Stadtgarden und Milizen innerhalb der Landesverbände Württemberg-Hohenzollern und Baden-Südhessen und belegte viele erste und vordere Plätze mit guten bis sehr guten Beurteilungen.
Der Spielmannszug bildet seit 1972 zusammen mit dem Musikverein / Stadtkapelle Bretten den Musikzug der Historischen Bürgerwehr Bretten und beeindruckt seither mit der Aufführung des Großen Zapfenstreiches nicht nur beim Peter-und-Paul-Fest in Bretten.
Die Instrumentalbesetzung besteht heute aus Querpfeifen, Marschtrommeln, Becken und großer Trommel. Mitgeführt werden können außerdem ein kleiner und großer Schellenbaum. Die Lyra ist derzeit unbesetzt.
Neben den Einsätzen in Uniform ist der Spielmannszug bei den unterschiedlichsten Veranstaltungen in und um Bretten aktiv.
Die Uniform der Spielleute unterscheidet sich von denen der Infanteristen durch die rote Spitze der Huppe auf dem Tschako, den Schwalbennestern seitlich an den Schultern und durch das Fehlen des Säbels am Bandolier.

Bild: Thomas Rebel
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