Infanterie
Die Infanterie ist die am längsten bestehende Abteilung der Bürgerwehr Bretten. Deren Zweck, Uniformierung und Ausstattung wurde bereits in den Statuten von 1824 festgelegt und vom KKS Bretten so 1924 wiedergegründet. Die Uniform besteht aus einem grünen Uniformrock, weißer Hose, weißem Lederzeug, schwarzen Schuhen, einem schwarzen Tschako mit blau–weißer Huppe und ist mit einer Vorderladermuskete Modell 1777 Kaliber 69 mit Dreikantbajonett und Ordonanzsäbeln bewaffnet. Die Offiziere tragen Degen. In der Infanterie kann aufgrund waffenrechtlicher Bestimmungen mitmachen, wer mindestens 18 Jahre alt ist.
Bei entsprechenden Anlässen (Peter-und-Paul-Festeröffnung, Jubiläen, Hochzeiten, Ehrungen…) schießt die Abteilung Salut. Dies ist immer ein beeindruckendes Ereignis und wird von den Zuschauern mit viel Beifall belohnt.
Die kleinste, aber mit Abstand lauteste Abteilung ist die Artillerie. Sie besteht aus vier Kanonieren, die sich bei jedem Schuss des großkalibrigen Geschützes weithin hör- und sichtbare Präsenz verschaffen. Beim Peter-und-Paul Festumzug wird die prächtig geschmückte Kanone von zwei Pferden gezogen. Bei auswärtigen Anlässen kommt sie sehr selten zum Einsatz, da der logistische Aufwand für Transport und Unterbringung von Geschütz und Pferden sehr groß ist.

Bild: Thomas Rebel
Postanschrift
Historische Bürgerwehr der Stadt Bretten e.V.
In der Au 7
75015 Bretten
E-Mail Kontakt
info@ buergerwehr-bretten.de






